ISF-Boardercross Worldtour Finals 1996 Laax

 

 

 

 

 

 

 

 

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Bergfotograf & Altmeister des Analogen trifft auf digitale Freestyle Fotowelt 02/2014

Jürgen Winkler,
Extrembergsteiger, Bergfotograf, Mitglied der Siegi-Löw Gedächtnisexpedition zum Nanga Parbat mit Reinhold Messner 1970 und Autor verschiedener Bildbände
folgte vergangenen Samstag der Einladung  der Veranstalter Matthias Baier und Martin Schliephake in die Jury des zum 2. Mal  in Lenggries stattfindenden Fotocontest " Shape the Brauneck".

 


Bei diesem Wettbewerbsformat stellten sich 49 Skifahrer, Snowboarder ,Hobby- bis hin zu Profifotografen, aufgeteilt in 12 Teams  zu je 2-5  Personen der Herausforderung in der Zeit von 8 Stunden im gesamten Skigebiet des Braunecks in Oberbayern einen Ort für das perfekte Bild zu finden,die dazugehörige Schanze zu bauen und dann nach vielfachen Versuchen und Warten auf das optimale Licht 2 Fotos zu schießen .Der Neuschnee vergangener Woche und das Wetter schaffte mit zunächst strahlendem Sonnenschein und später mit einem Ambiente stimmungsvoller Wolken die optimalen Voraussetzungen für ein perfektes Foto. Alle Teilnehmer , die aus ganz  Bayern extra für diese Veranstaltung angereist waren , gingen hochmotiviert um 9.00 Uhr an die Arbeit ,schließlich mussten die fertigen Fotos  einschließlich Nachbearbeitung, bis spätestens 17 Uhr bei der Jury eingereicht werden , der neben Jürgen Winkler, die Mediengestalterin Nadine Unger und der Sportfotograf Martin Schliephake angehörten.

 


Bewertet wurden die Kategorien "bestes Bild" und " beste Location".
Was reizt Jürgen Winkler ,einen analogen Spezialisten der Fotografie, der dieses Handwerk noch von Grund auf erlernt hat , an so einem neuen Wettbewerbsformat. Dafür hat der,  auf Podiumsdiskussionen des DAV und in diversen Foto-Workshops präsente, 73-Jährige eine ganz simple Antwort : " Mich interessiert das Bild".
Er sei immer wieder mit viel Freude Mitglied der Jury von diversen Fotowettbewerben.
Der junggebliebene Bergfotograf selbst sei von der "Fotografie infiziert" worden , als er 1951von seiner Mutter mit 11 Jahren seine erste Box - Kamera für damals 14 D Mark zum Geburtstag geschenkt bekommen habe. Seine Mutter habe seinen gewünschten Berufsweg zum Fotografen anfangs mit sehr viel Sorge gesehen. Erst als er mit seinen Bildbänden großen Erfolg hatte , sei auch sie überzeugt gewesen.
Zur digitalen Fotografie kam er erst vor 1 1/2 Jahren ,aber die enormen Möglichkeiten dieser modernen Technik übe eine enorme Faszination auf ihn aus und er habe noch nie soviel Fotos gemacht.
" Die meisten Fotografen löschen zu wenige Fotos " ist sein Fazit.
"Die modernen Apparate haben auch im niederen Preisegment alle technischen Voraussetzungen für ein perfektes Bild. Früher musste ein Fotograf eher Handwerker sein , heute ist er eher ein Künstler.
 Für ihn sei es völlig nebensächlich mit welchem technischen und finanziellen Aufwand eine Fotografie, ein Bild gemacht sei, er kämpft seit Jahren dagegen an , dass vor allem junge Fotografen immer noch der Meinung seinen, je teurer die Ausrüstung sei , umso besser sei das daraus entstehende Bild. Auf die immer wieder bei Buchveröffentlichungen oder Ausstellungen gestellte Frage, mit welcher Kamera er denn gearbeitet habe , weigert er sich inzwischen zu antworten.
" Nur das Bild zählt " resümiert Jürgen Winkler.  "Bilder sind Kunst und Kunst ließe sich nicht ,so wie alle anderen Dinge in der heutigen Welt, in Zahlen messen. das ist letztlich für Jürgen Winkler das Herausragende an Bildern und Kunst .
Während der Siegerehrung legt  der Altmeister der Bergfotografie bei der Vorstellung der prämierten Fotos nochmals besonderen Wert darauf, dass ihn bei der Beurteilung der Fotos nicht die sportliche Leistung interessiere, sondern das Bild, ob sich der Fahrer vom Hintergrund abhebt, es strukturiert ist , ein Vorder- und Hintergrund existiert.  Nur das Bild sei interessant," es muss harmonisch sein, etwas Besonderes , außergewöhnlich, aber letztlich ist es auch meine persönliche Ansicht, mein persönlicher Geschmack". 

 


Das Siegerfoto in der Kategorie "Bestes Bild " vom Team Agnostiker mit dem Fotografen  Hermann Littich bezeichnet Jürgen Winkler als rundum gelungen. Mit dem zweiten Platz stach ein besonders außergewöhnliches Bild vom Team "Shredhansl" mit dem Fotografen Marco Fuchs hervor. Über den dritten Platz konnte sich das Zwei Mann Team "Altwirt" mit dem Fotografen Markus Halbitter freuen.
In der Kategorie"Beste Location" lag das Team "Shredhansl "mit dem Fotografen Marco Fuchs vorne, gefolgt vom Team "Altwirt" mit dem Fotografen Markus Halbitter. Den 3.Platz beanspruchte hier das Team "Oldies" mit dem Fotografen Urs Meyer.

Für die Foto-,Snowboard und Ski Enthusiasten im Alter von 16-50 Jahren war dies ein sicher eindrucksvoller Abschluss nach einem spaßigem,spannenden, aber auch arbeitsreichen und auf jeden Fall besonderen Wettbewerbstag am Brauneck.
Der äußerst sympathische Jürgen Winkler stand  auch nach der Siegerehrung unermüdlich jedem Teilnehmer für jegliche Fragen der Fotografie zur Verfügung , während  der Abend gemütlich in der Mulistation am Fusse des Braunecks ausklang.

 

Mondscheinmagie

Magische Momente beim Gleiten über den Schnee unter einem nächtlichen Sternenhimmel bei Mondschein.
"Flutlichtfahren" kennen sicher die Meisten. In hellem, gleißendem Licht kann man vielerorts auch abends noch seine Runden über die meist frisch präparierten Pisten ziehen.Wie oft denkt man sich dabei, dass doch eigentlich ebenso das Mondlicht reichen würde und betrachtet an weniger gut ausgeleuchteten Pistenstellen sehnsuchtsvoll die Sterne am Himmel.
Diese Sehnsucht hat man im Zillertal in Österreich,in Diavolezza und in Nendaz in der Schweiz erkannt und erwartet Sie mit der Magie eines urigen Abendessens auf dem Berg und einer anschließenden Abfahrt über geheimnisvoll glitzernde Hänge im Mondlicht.
Es ist schon allein ein Genuss, wenn der Berg sich schlafen legt, in der Sesselbahn durch einen tief verschneiten Wald in atemberaubender Stille dem Gipfel entgegen zu schweben. Die Kristalle des frisch gefallenen Neuschnees funkeln gleichsam vielen kleinen Diamanten. Man meint die Unendlichkeit des nächtlichen Firmaments zu begreifen. Der Alltagsstress scheint wie nie existent.
Oben angekommen wartet ein gemütliches Hütten-Dinner mit einem famosen Ausblick durch die Fenster auf das im weichen Mondlicht ruhende Bergpanorama.
Frisch gestärkt wagt man sich an den eigentlichen Höhepunkt des Abends ,die Abfahrt in die sternenklare Nacht . Das Gleiten durch den Schnee ,nur begleitet vom Zauberlicht der Sterne und des Mondes ,scheint eine Ewigkeit zu dauern und doch ist es viel zu kurz.
Wieder im Tal weiß man , daß dieses faszinierende Erlebnis einmalig ist, aber man die nächste Gelegenheit zur Wiederholung nicht verpassen wird.
infos:
http://www.engadin.stmoritz.ch/winter/de/aktivitaeten/sport/ski-snowboard/diavolezza-skifahren/gluena-plaina-vollmond-skifahren-auf-der-diavolezza/
http://www.zillertalarena.com/de/arena/winter/moonlight-skiing-dinner.html
http://www.nendaz.ch/tourisme/clair-lune.html
 

 

FREERIDEN XXXL-die NebelhornClassics in Oberstdorf/ März 2013 

Freeride Rennen sind spektakulär,kräftezehrend und erfordern exzellentes fahrerisches Können. Die Starter und Starterinnen bei solchen Rennen sind absolute Profis auf ihrem Sportgerät.
Im freien Gelände haben sie meist ein bis  höchstens zwei Runs , auf einer über viele Höhenmeter führende Strecke, die dem Fahrer und der Fahrerin alles abverlangen.
Richtig extrem wird das Ganze aber erst, wenn die Starter die Strecke jeweils in allen drei Disziplinen ,Ski, Telemark und Snowboard direkt nacheinander bewältigen müssen und die  Gesamtzeit gewertet wird.
Die King Size Wertung bei den Nebelhorn Classics in Oberstdorf
Bereits zum vierzehnten Mal fand am Samstag dieser besondere Event statt. Die Strecke,vorgegeben nur durch wenige Richtungstore, führt  vom 2224 Meter hoch gelegenen Nebelhorn- Gipfel durch anspruchsvolles, freies Gelände bis zum Ziel an die  Mittelstation Seealpe auf 1280 Metern. Allein der Start mit einem Sprung über die fast zwei Meter hohe  Wechte in den 35 Grad steilen " Grünen Hang" ist eine besondere Herausforderung.
Gestartet wird zu dritt, jeweils ein Snowboarder,Skifahrer und Telemarker, die gleichzeitig ein Team für die Teamwertung bilden. Die Zeiten der  Starter fließen in die Einzelwertung der jeweiligen Disziplinen ein.
Und dann sind da ein paar Frauen und Männer , denen die Team-und Einzelwertung bei diesem Freeride Rennen nicht genug ist.
Zu diesen Ausnahmeathleten ,die in der King Size Wertung fahren, gehört die Schweizerin Julia Pudschun , Newcomerin  in der  Quali der Freeride World Tour  mit 36 Jahren, auch Lokalmatador Martin Herzog aus Oberstdorf, bereits seit dem ersten Rennen 1999 dabei ,ging zum wiederholten Mal an den Start.
Was verführt eine Top- Fahrerin, die normalerweise nur auf dem Snowboard startet, zu der Teilnahme bei so einem speziellen Contest, der in keine Punktwertung auf internationalen Ranglisten einfließt. Julia hat dafür eine ganz einfache Antwort, "Ich bin heiß auf Freeride Rennen , je härter die Herausforderung ,umso besser". Martin reizt die Vielseitigkeit an der King Size Wertung und erzählt, "Ich habe vor 13 Jahren extra für dieses Rennen Telemarken gelernt".
Der  Exil-Oberstdorfer und Junioren Sandboardweltmeister  von 2007, Tino Wittstock aus Kochel am See , fährt die King Size Wertung seit seinem 13.Lebensjahr mit, nach einem  zweiten Platz bei den Männern im letzten Jahr, stand er dieses Jahr ganz oben auf dem "Stockerl". Für den 19- Jährigen sind die Nebelhorn Classics ein Pflichttermin,weil die Leistung des Einzelnen und der Spaß im Vordergrund steht , " Hier sind extrem gute Fahrer , mit denen ich mich messen kann".

 

Bei der Wertung in den Einzeldisziplinen stach bei den Damen Vanessa Frey aus Limburg mit zwei 1. Plätzen sowohl in der King Size ,als auch in der Telemark Wertung hervor.

 

Bei den Herren machte besonders der Unterländler Skifahrer und Telemarker Tobi Heinle auf sich aufmerksam, der sich, neben zwei ersten Plätzen, mit einer Spitzenzeit von 3:42,15 den Wanderpokal der Nebelhorn Classics als schnellster Einzelfahrer sichern konnte. Der Oberstdorfer Profi-Snowboarder und Achter bei der Olympiade in Turin , David Speiser , musste dieses Jahr verletzungsbedingt zuschauen, versprach aber, nächstes Jahr wieder anzugreifen.
info unter: http://nebelhorn-classics.de/
 


siehe auch: Artikel von  Melanie Wittstock vom 19.03.2013
Allgäuer Nachrichten;
Schweizer Zeitung,Schaffhauser Bock
Frankfurter Neue Presse http://sdp.fnp.de/sport/limburg-lahn/Vanessa-Frey-rockt-das-Nebelhorn-beim-Freeride-Cup;art681,174050

 


Kurzporträt über Profi- Snowboarderin Geraldine Fasnacht
/ März 2013

Klettern, Snowboarding, Base-Jumping, Wing-Suit, EXTREME …,das alles ist die 32 -jährige Géraldine Fasnacht.

Aufgewachsen in dem kleinen schweizerischen Dorf ,Poliez-le-Grand ,machte sie früh die Bekanntschaft mit den richtigen Bergen.Als junges Mädchen mit 10 Jahren lernte sie Snowboarden und Klettern. Zusammen mit Ihrem Freund perfektionierte sie später ihren Sport , was sie zu dem inzwischen dreimaligen Titelgewinn der Xtrem Verbier ,erstmals in dem Alter von gerade mal 21 Jahren führte. Seit nunmehr 12 Jahren im internationalen "Snowboard Circus", davon 8 Jahre in der" Freeride World Tour" unterwegs, kann sie auf bemerkenswerte 11 Siege zurückblicken.

"C'est le snowboard qui m’a donné envie de découvrir réellement la montagne. C’est comme surfer une vague infinie. Le bonheur pour moi c'est dessiner des lignes sur les montagnes…"
"….es ist das Snowboarding , welches mir ermöglicht,den Berg  wirklich zu entdecken,es ist,wie eine endlose Welle zu surfen. Glück ist für mich ist , Linien in den Berg zu zeichnen….."


Neben dem Snowboarding entwickelte sie vor 15 Jahren ihre große Leidenschaft für das "Fliegen", dies brachte sie nach über 300 Fallschirmsprüngen zum Base-Jumping. Von hier war der Weg zum Wing-Suit  für sie die zwingend natürliche Entwicklungsfolge, um fortan Linien in den Himmel zu zeichnen .

Der Weg des Mädchens, dass schon mit 2 Jahren mit dem Ski fahren begann, zu der  außergewöhnlich talentierten, sympathischen, jungen Frau, die bei allen neuen Herausforderungen, egal wie extrem sie sind, brilliert, war aber nicht immer leicht.
Das Verlangen nach Perfektion und der ständige Wunsch voranzukommen , noch einen Schritt und wenn auch nur ein ganz kleinen ,weiter zu gehen ,begleitete sie in Ihren guten Zeiten und half ihr auch über die dunkle Zeit zweier schwerer Schicksalsschläge hinweg.
“It’s like a drug... when you do it you wonder how you managed without it for so long, you can’t live without it”
"Es ist wie eine Droge…wenn du es machst,wunderst du dich , wie du es so lange ohne das ausgehalten hast,du kannst ohne das nicht leben"


Heute ist Geraldine Fastnacht sicher eine der "vollständigsten Extremsportlerinnen",was sie bei Expeditionen in die Arktis und Antarktis mit vielen Snowboard- Erstbefahrungen und ersten Base- Jumps unter Beweis gestellt hat.


Filmkritik
"Schnee" ,"Check your Risk" , " One step beyond"/ Oktober 2012

Jedes Jahr am Anfang des Winters ist wieder die Zeit der Freeride/ Freestyle Filme,die mit Ihren Vorführungen von Stadt zu Stadt ziehen und dort die Säale mit den schneehungrigen Ski- und Snowboardern füllen.
Während früher eine eher kleine Gemeinde den neuesten" Warren Miller", "Fire & Ice oder "Nuit de la Glisse" ansah , ist heute das Angebot an mehr oder minder hochwertigen Filmen , durch die immer kostengünstigeren Möglichkeiten einer Filmproduktion auch für selfmade Laien,geradezu explodiert.
Ebenso ist das Publikum durch gezielte Marketingstrategien der Industriesponsoren immer größer geworden.
Wirklich gute Filme,die nicht nur etliche Freeride/ Freestyle Scenen aneinanderreihen, sondern eine Geschichte mit Bildern erzählen und wirklich beeindruckend sind, findet man eher selten.
3 Filme , die sich dieses Jahr besonders herausheben  sind "Schnee" ," Check your risk" und  "One step beyond".
"Schnee",v. August Pflugfelder,Deutschland
Die Reise durch den Winter in den Alpen führt zu Meschen, die vom Tourismus leben und vom Schnee abhängig sind. "Schnee" ist ein episodischer,beobachtender Dokumentarfilm,eine poetische Reflexion über die Beziehung Mensch und Natur.dabei wird eines deutlich:Je mehr Macht der Mensch glaubt über die Umwelt zu haben und je mehr er ihre Gesetzesmäßigkeiten ignoriert,umso weiter entfernt er sich von der Natur und damit letztendlich von sich selbst.
http://www.alpin.de/filme/1229477/grosser-preis-schnee_bergfilm-festival-tegernsee/video.html
"Check your Risk" ,von Lothar Hofer/Martin Sachor, Österreich
Ein Film , der vor der Wintersaison zwingend zum Pflichtprogramm an allen Schulen ab der 4.Klasse gehören sollte.
Die Gefahren im Gebirge,insbesondere die beim Freeriden von Lawinen,Schnee und Neuschnee ausgehen, werden immer wieder unterschätzt und bei den meisten Eltern , sowie deren Kindern macht sich angesichts der vielfältigen Aufstiegshilfen,des Wohlfühlprogramms der Seilbahnen,des immer leichter zu fahrendem Materials,der vermeintlichen Sicherheit durch Helm&Rückenprotektoren , sowie durch voll erschlossenen Skigebiete  eine Vollkasko-Mentalität breit,die die stets im Gebirge lauernden Gefahren völlig unterschätzt.
Diverse Freeride Filme , die nur Lust auf Spaß /Action/Tiefschnee machen ,ohne die Gefahren dabei zu berücksichtigen,tun ihr übriges.
Der Film zeigt eindrucksvoll in unterschiedlichen Lawinen-Situationen, was passieren kann und was man zur Vorbereitung  unbedingt tun sollte.
Wer nun denkt es handelt sich bei „Check your RISK“ um einen langweiligen Lehrfilm liegt völlig falsch, der Film animiert durch seine außerordentlichen Natur- und Actionaufnahmen der Protagonisten den Zuseher selbst zum Freeriden aufzubrechen, allerdings mit der dazu vorausgesetzten Ausbildung und dem zum Freeriden unerlässlichen Sicherheitsequipment. Denn dann ist Freeriden kein Sport bei dem man sich auf Messers Schneide bewegt, sondern einer der schönsten und coolsten die man sich nur vorstellen kann.
Der Film darf kostenlos heruntergeladen und überall öffentlich gezeigt werden.
http://www.check-your-risk.at/check-your-risk.at/Check_Your_Risk.html
"One step beyond",von Seb Montaz,Frankreich
Ein wirklich beeindruckender Film ,der mit  wunderbaren Bildaussagen und Interviews,die Geschichte und das Schicksal von der franzözischen Snowboarderin und Basejumperin Geraldine Fasnacht erzählt. Ein Film der letztendlich Mut macht, den eigenen Weg zu gehen und sich für sich selbst, das Glücklichsein und die Liebe zu entscheiden.
One Step Beyond trailer from sebastien montaz-rosset on Vimeo.
 

 

SANDBOARDEN
Snowboarden auf Sand....eine Randsportart, bei der es vor Jahren sogar eine jährlich stattfindende Weltmeisterschaft in Deutschland(!!!)gab.
Zugegeben , auch wenn man schon Snowboarden kann , ist der Einstieg ins Sandboarden ungewohnt und anstrengend, zum einen müssen die Hänge schon sehr steil sein , um bei der vorhandenen Reibung ins Fahren zu kommen,zum anderen ist die Fahrtechnik etwas anders.
Aber, wenn man sich eingewöhnt hat, ist es ein super Feeling bei sommerlichen Temperaturen auf dem Board in Shorts  die Düne herunterzufahren. Wenn das ganze dann noch in der Wüste vor einer speziellen Kulisse,z. B. in Tunesien oder Katar stattfindet , ist es ein einmaliges Erlebnis.
Es gibt auf der ganzen Welt Möglichkeiten zum Sandboarden

In Deutschland findet man ideale Voraussetzungen für den Einstieg ins Sandboarden am Monte Kaolino in Hirschau in der Oberpfalz.
Hier fanden früher die alljährlichen Sandboardweltmeisterschaften ,zu der jedes Jahr die besten Sandboarder aus der ganzen Welt anreisten, statt.  

Durch einen Umbau des Monte Kaolinos ,veranlaßt von der Stadt Hirschau, zu einer Freizeitarena mit Freibad, Sommerrodelbahn und Hochseilgarten und durch mangelnde Sponsorenbereitschaft auf seiten der Rechtevermarkter fand dieser Ausnahme-Event im Jahr 2008 leider ein jähes Ende.


Einzig geblieben ist der " SandSpirit",eine mindestens ebenso hochklassige Rennveranstaltung, aber in eben wesentlich kleinerem Rahmen.
infos: https://www.facebook.com/sandspirit.challenge